Facility Management

Klimaziel 2035: EWE investiert 16 Mrd. Euro in Transformation


Bis 2035 plant EWE Investitionen von mehr als 16 Mrd. Euro – unter anderem in Energienetze, Wasserstoffinfrastruktur, Ladepunkte und klimafreundliche Wärmeversorgung. Der Umbau des Energiesystems wird damit zu einem wesentlichen Bestandteil der Unternehmensstrategie. Die Transformation betrifft alle Bereiche des Unternehmens. Auch das Produktportfolio soll kontinuierlich weiterentwickelt werden – zunehmend weg von fossilen Energieträgern hin zu klimafreundlichen Lösungen wie grüner Wärme, Elektromobilität, Photovoltaik und Wärmepumpen.

„Die EU und Deutschland haben sich erneut zu ihren jeweiligen Klimazielen bekannt. Das bestärkt uns, unseren ambitionierten Weg weiterzugehen. Gleichzeitig ist es entscheidend, flexibel auf neue Rahmenbedingungen reagieren zu können, die sich aufgrund globaler Herausforderungen jederzeit ergeben können“, erklärt Friedrich Janssen, Leiter Konzernentwicklung bei EWE.

Dreiklang aus Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und Klimaschutz bleibt

EWE betont die Bedeutung verlässlicher und partnerschaftlicher politischer Rahmenbedingungen für die Umsetzung der Klimaziele. Dohler weist darauf hin, dass die Bundesregierung zuletzt mit gezielten Entlastungen, einem klaren Bekenntnis zu Investitionen und dem Fokus auf Resilienz wichtige Signale gesetzt habe. Nun komme es darauf an, diese Ankündigungen in konkrete Maßnahmen umzusetzen – etwa durch technologieoffene Förderinstrumente, Planungs- und Investitionssicherheit sowie faire Netzentgelte und Beteiligungsmodelle, die die Menschen in den Regionen einbeziehen. Dabei bleibe der Dreiklang aus Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und Klimaschutz die Grundvoraussetzung.

Seit 2018 hat EWE seine direkten Emissionen (Scope 1) laut eigener Angaben bereits um mehr als 64 Prozent reduziert – vor allem durch den frühzeitigen Kohleausstieg, der 2024 abgeschlossen wurde. Die indirekten Emissionen aus zugekaufter Energie (Scope 2) seien um rund 50 Prozent gesunken. Die größte Herausforderung bleibe Scope 3 für das Unternehmen – also Emissionen aus eingekauften Gütern und Dienstleistungen sowie verkauften Produkten. Hier verzeichnet EWE erste Fortschritte: eine Reduktion um 3,9 Prozent seit 2018.