Facility Management

Bauarbeiten für Nahwärmenetz Tettnang gestartet


Das Wärmenetz soll eine maximale Leistung von 14,1 Megawatt (MW) liefern und dabei jährlich über 4.000 Tonnen CO₂ im Vergleich zur Versorgung mit fossilen Energieträgern einsparen. Die Grundversorgung erfolgt über zwei Biomasseheizkessel, die mit regionalen Holzhackschnitzeln betrieben werden. Ein Pufferspeicher deckt Lastspitzen ab, ein Gaskessel dient als Reserve für den Notbetrieb.

In der ersten Ausbaustufe werden 14 öffentliche Gebäude an das Netz angeschlossen. Perspektivisch ist eine Erweiterung auf angrenzende Wohn- und Gewerbegebiete vorgesehen.

„80 Prozent des privaten Energieverbrauchs geht auf das Konto von Wärme und Warmwasser. Auf Basis der aktuellen Prognosen wird Tettnang durch das neue Nahwärmenetz im Vergleich zu einer Wärmegewinnung mit fossilen Brennstoffen jährlich bis zu 4.176 Tonnen CO2 bei der Wärmeversorgung einsparen“, sagte Michael Hofmann, Geschäftsführer des Regionalwerks Bodensee, beim symbolischen Spatenstich. Zudem betonte Hofmann die Bedeutung regionaler Wertschöpfung, da Bauleistungen und Brennstoffe weitgehend lokal bezogen werden.