Airbus plant, bis 2030 an seinen Standorten in Frankreich, Deutschland und Spanien 20 Prozent weniger Energie zu verbrauchen und 85 Prozent weniger Treibhausgase (Scope 1 und 2) zu emittieren, verglichen mit 2015. Zu den Schlüsselstrategien gehören die Dekarbonisierung der Wärmeerzeugung, energieeffiziente Lösungen, die lokale Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien sowie intelligente Energiemanagementsysteme.
Projekte sollen ab 2026 eingeführt und bis 2029 in Betrieb genommen werden
In einer ersten Phase werde der Schwerpunkt auf der Entwicklung der individuellen Dekarbonisierungspläne und auf technischen Studien für jeden Standort liegen. Die Projekte sollen schrittweise ab 2026 eingeführt und spätestens 2029 in Betrieb genommen werden. Engie wird anschließend die neue Infrastruktur betreiben und warten.
Engie und Airbus arbeiten in Frankreich bereits seit 40 Jahren zusammen. Zu den aktuellen gemeinsamen Projekten zählen die Inbetriebnahme eines 20-MW-Biomassekessels in Toulouse im Jahr 2024 sowie der Bau eines Acht-MW-Biomassekessels in Nantes. Mit dem neuen Vertrag, der die Partnerschaft nun auf Deutschland und Spanien ausweitet, gehen die Unternehmen in ihrer Zusammenarbeit einen Schritt weiter. Bis 2030 plant Engie, seine Unterstützung von derzeit 160 auf 250 Industriestandorte auszubauen. Dies soll insbesondere durch den Ausbau lokaler Energieinfrastrukturen erreicht werden, die auf erneuerbaren Energiequellen wie Biomasse, Photovoltaik, Energiegewinnung aus Abfällen und der Nutzung von Abwärme basieren.