Über Einzelheiten des Kaufvertrages wurde den Angaben zufolge Stillschweigen vereinbart. Von den zuletzt noch 115 Vollzeitstellen bei Schnabel wolle Alba „einen Großteil“ übernehmen. Zudem sollten alle fünf Schnabel-Standorte in Koblenz, Hamburg, Berlin, Ratingen und Augsburg erhalten bleiben. Die Verwaltung werde von Alba in Berlin übernommen, hieß es.
Schnabel Immobilien Services hatte am 14. Februar wegen drohender Zahlungsunfähigkeit einen Insolvenzantrag gestellt. Der harte Wettbewerb innerhalb der Branche und die daraus resultierenden Umsatzrückgänge hätten das Unternehmen in eine finanzielle Schieflage gebracht, erklärte die Anwaltskanzlei. Das Unternehmen bietet kaufmännische und technische Dienstleistungen im gesamten Gebäudemanagement an. Dazu zählen unter anderem die Wartung und Instandsetzung von Klima-, Heizungs- und Elektroanlagen in gewerblichen Immobilien und Einkaufszentren, die Gebäudereinigung, Hausmeister-Service sowie Buchhaltung und An- und Vermietung.
