Stadt Leverkusen nimmt Sicherheitsdienst-Spende an


Wie Stadtkämmerer Rainer Häusler mitteilte, sprechen die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstleisters Personen an, die übermäßigen Lärm verursachen, Müll wegwerfen und liegenlassen, Parkeinrichtungen beschädigen oder sich in anderer Weise so benehmen, dass andere Parkbesucher belästigt oder Parkeinrichtungen beschädigt werden. Angesichts der vorausgegangenen Vandalismusschäden am neu gestalteten Friedenspark sei dies für die Stadt ein willkommenes Angebot gewesen.


Zwar sei die Polizei für die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit zuständig, räumte Häusler ein. Das Angebot von Cerbus sei durch die Präsenz seiner Mitarbeiter jedoch eine besondere Form der Prävention. Zugleich ermögliche die Bewachung, bei einem tatsächlichen Vorfall die Polizei schnellstens zu informieren und gegebenenfalls für Zeugenaussagen zur Verfügung zu stehen. Die kostenlose und unverbindliche Dienstleistung sei als eine besondere Art der Spende zu verstehen, bei der die Bewachungsfirma Eigenwerbung mache. Häusler bewertet die Dienstleistungsspende nicht anders als eine Spende einer Gartenbaufirma, die sich angesichts der finanziellen Rahmenbedingungen der Stadt bereit erkläre, das Straßenbegleitgrün zu pflegen oder eine Patenschaft für die Kontrolle und Pflege eines Kinderspielplatzes zu übernehmen.