BDSW lobt Altersstruktur im Sicherheitsgewerbe


„Diese Zahlen bestätigen den Trend, den wir in den letzen Jahren verstärkt registrieren“, sagte BDSW-Hauptgeschäftsführer Harald Olschok. Der Nachtwächter alter Prägung habe ausgedient. An seine Stelle seien junge, motivierte und gut ausgebildete Sicherheitskräfte getreten, die insbesondere beim Zusammenspiel zwischen Mensch und Technik eine hochwertige Dienstleistung erbrächten.


An der Statistik zeige sich der Erfolg der Neuordnung der sicherheitsrelevanten Berufe vor zehn Jahren, anlässlich deren der Ausbildungsberuf zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit eingeführt wurde. Auf diesem Weg konnten viele junge Menschen an die Arbeit im Sicherheitsgewerbe herangeführt werden, unterstreicht der Verband.. Im Gegensatz dazu werde bei Polizei und Justiz die Überalterung des Beamtenapparates deutlich.


Bei der Polizei seien nur 55 Prozent unter 50 Jahre, aber schon über 45 Prozent der Beschäftigten über 50 Jahre alt, sagte Olschok. Die Polizisten würden also immer älter, die privaten Sicherheitsdienste immer jünger.


Wie der BDSW näher ausführte, wurde 2002  der dreijährige Ausbildungsberuf zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit sowie 2008 ein weiterer zweijähriger Ausbildungsberuf zur Servicekraft für Schutz und Sicherheit eingeführt. Seitdem wurden fast 10.000 Ausbildungsverträge abgeschlossen. Über 4.500 ausgebildete Facharbeiter stehen der Branche mittlerweile zur Verfügung, erklärte der Verband.