ÖPP Deutschland vermeldet 5 abgeschlossene ÖPP-Projekte im ersten Halbjahr 2012


Das geht aus dem Halbjahresbericht 2012 „Öffentlich-Private Partnerschaften in Deutschland“ der ÖPP Deutschland AG hervor, der heute veröffentlicht wurde.


„Aufgrund der gestiegenen Zahl der geplanten und bereits ausgeschriebenen Projekte hoffen wir für das zweite Halbjahr auf die erwartete Trendwende“, sagte Bernward Kulle, Vorstandsmitglied von ÖPP Deutschland. Zurzeit befänden sich mehr als 130 Projekte in der Ausschreibung, Vorbereitung oder Prüfung, wie aus der PPP-Projektdatenbank und damit verbundenen Erhebungen hervorgehe. So würden derzeit im Hochbau der Architektenwettbewerb sowie der technische Berater für den Neubau des „Hauses der Zukunft“ ausgeschrieben. Der Zuschlag soll ÖPP Deutschland zufolge im Herbst dieses Jahres erfolgen.


„Die Vorteile, ein geeignetes Projekt in einer Partnerschaft zwischen Verwaltung und Privatunternehmen umzusetzen, sind monetär für die öffentliche Hand sichtbar“, unterstrich Kulle. „So liegen die im ersten Halbjahr 2012 in den Wirtschaftlichkeitsvergleichen ermittelten Effizienzvorteile bei rund 13,6 Prozent gegenüber dem konventionellen Bau und Betrieb.“ Neben diesen wirtschaftlichen Vorteilen spielten jedoch auch positive Sekundäreffekte eine zunehmende Rolle. Immer mehr als ÖPP-Projekte geplante Vorhaben würden als Projekte ohne Betriebsleistungen oder ohne Endfinanzierung realisiert, allein neun Projekte in der ersten Jahreshälfte 2012.


Der Halbjahresbericht weist die Verteilung der durchgeführten Projekte nach Bund, Ländern und Kommunen auf, beleuchtet weiterhin neue Sektoren wie Gesundheitswesen, Beleuchtung und Dienstleistungen / IT und analysiert die verwendeten Vertragsmodelle, Finanzierungsmodelle und die Verfahrensdauer bei ÖPP-Projekten. Er ist im Internet abrufbar unter www.partnerschaften-deutschland.de/oepp-zahlen.