Die Europäische Kommission will Europas Städte und Gemeinden fit machen für die Herausforderungen der Zukunft. Sie bündelt Forschungsressourcen in den Bereichen Energie, Verkehr und Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) in einer neuen Innovationspartnerschaft und will so die Entwicklung intelligenter städtischer Technologien vorantreiben.
Dazu gehören laut einer Mitteilung der Kommission hocheffiziente Heiz- und Kühlsysteme und ein besseres Energiemanagement ebenso wie geräuscharme Busse oder nachhaltige Verkehrskonzepte, um Staus aus Europas Städten zu verbannen. Fast drei Viertel aller Europäer lebten in Städten, und fast 70 Prozent der Energie werde dort verbraucht. „Innovationen sind die Triebkräfte der Wettbewerbsfähigkeit Europas und der beste Weg zur Verbesserung der Energieeffizienz," sagte EU-Energiekommissar Günther Oettinger (CDU) vergangene Woche in Brüssel.
Im Rahmen der Europäischen Innovationspartnerschaft für Intelligente Städte und Gemeinden werden den Angaben zufolge allein im Jahr 2013 EU-Mittel in Höhe von 365 Mio. € für Demonstrationsprojekte zu technischen Lösungen bereitgestellt.
