Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg hat alle Teile des Förderprogramms Klimaschutz-Plus für 2012 neu gestartet. Finanziell gefördert werden die energetische Sanierung von Nichtwohngebäuden, der Einsatz von regenerativen Energien und neue Blockheizkraftwerke (BHKW) ab einer Leistung von 20 KW.
Auch für den Einsatz energiesparender Straßenbeleuchtung oder für Energieberatungen gibt es Geld vom Land, gab die Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH (KEA) in Karlsruhe bekannt. Das seit 2002 jährlich neu aufgelegte Förderprogramm richtet sich an Kommunen, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie kirchliche Einrichtungen. Die KEA betreut das Förderprogramm, Anträge können dort eingereicht werden.
Von 20 auf 30 Prozent erhöhte Fördersätze gebe es für Kommunen, die ein Klimaschutzkonzept vorlegen, effiziente LED-Lampen in der Straßenbeleuchtung und in Ampeln einsetzen, am Klimaschutzlabel European Energy Award (eea) teilnehmen oder ihre regionale Energieagentur finanziell unterstützen. Völlig neu sei eine Förderung für überbetriebliche Energieeffizienzverbünde, so genannte Energieeffizienztische. Hier werde ein Zuschuss von 50 Prozent der Kosten - maximal 4.000 € pro Unternehmen - gewährt, wenn sich mindestens fünf KMU für die Organisation und Moderation der CO2-Minderungsmaßnahmen zusammenschließen.
Für Kommunen, die am eea teilnehmen, werde die Förderung nach der Kommunengröße gestaffelt.
