Immobilienbranche fordert Bekenntnis zur Sanierung


Die Immobilienbranche fordert ein langfristiges Bekenntnis zur Städtebauförderung und Gebäudesanierung. Das erklärte der Vorsitzende der Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) und Präsident des Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW), Axel Gedaschko, anlässlich des im Haushaltsausschuss des Bundestages beratenen Berichtes zum Energie- und Klimafond (EKF). Das Bundeskabinett habe beschlossen, für die Städtebauförderung 2013 einen Verpflichtungsrahmen von 455 Mio. € vorzusehen und damit gegenüber 2012 keine Kürzung vorzunehmen. Das sei ein erstes Signal für die Städte und die Wohnungswirtschaft in Deutschland, so Gedaschko. Dennoch liege die Summe weiter deutlich unter dem eigentlich notwendigen Niveau von mindestens 535 Mio. € aus dem Jahr 2010. Erfreulich sei der im Haushaltsausschuss beratene Bericht zum EKF. Es sei der Bundesregierung gelungen, die im Bundeshaushalt 2012 vorgesehenen 1,5 Mrd. € für das CO2-Gebäudesanierungsprogramm vollständig zur Verfügung zu stellen.