Der Unternehmerverband Industrieservice, Duisburg, und das Forum Vision Instandhaltung (FVI), Essen, haben eine Kooperation vereinbart. Wie der Unternehmerverband mitteilte, bilde die Betonung der wirtschaftlichen Bedeutung von Instandhaltung und Industrieservice den Schwerpunkt der Zusammenarbeit. Dazu sollen zukünftig gemeinsam Kontakte zu Politik und Wirtschaft geknüpft und gepflegt werden. „Gerade die wirtschaftlichen Potentiale der beiden Bereiche werden leider noch viel zu oft unterschätzt“, hebt der Hauptgeschäftsführer des Unternehmerverbandes, Wolfgang Schmitz, hervor. FVI-Vorstand Josef Finger unterstreicht diese Aussage und bestätigt die gemeinsame Zielsetzung: „Wir wollen zusammen den Stellenwert und die Bedeutung von Instandhaltung und Industrieservice als Teil des Wertschöpfungsprozesses und der Volkswirtschaft vermitteln.“ Weitere Themen, die in der Zusammenarbeit besondere Beachtung finden sollen, seien die Bildungs- und Nachwuchspolitik, die Wissensvermittlung durch gemeinsame Veranstaltungen und ergänzende Öffentlichkeitsarbeit, das Aufzeigen von Zukunftstrends, die Stärkung von Brancheninteressen, Mitarbeit und Mitsprache bei Entwicklung von Standards, Normen, Regelwerken, Handlungsanweisungen und Qualifizierung – sowohl national als auch international.
Der Unternehmerverband vertritt bundesweit, aber mit Schwerpunkt im Ruhrgebiet, am Niederrhein und im Westmünsterland, rund 700 Firmen. Als Arbeitgeberverband berät er seine Mitgliedsunternehmen arbeitsrechtlich und tarifpolitisch. Das FVI hat nach eigenen Angaben mehr als 380 Mitglieder aus Mittelstand, Großindustrie, Wissenschaft und Politik. Die Wissensvermittlung und das Aufzeigen von Zukunftstrends auf dem Gebiet der Instandhaltung seien besondere Anliegen des FVI.
