Marktvolumen für Wärmedämmstoffe wächst laut einer Studie bis 2020 auf insgesamt 2,3 Mrd. €


Der Markt für Wärmedämmstoffe steigt weiter. Betrug das jährliche Marktvolumen im Jahr 2010 noch knapp 1,8 Mrd. €, so sei in 2020 mit rund 2,3 Mrd. € zu rechnen, berichtet das Marktforschungsinstitut Trendresearch anlässlich der Vorstellung seiner neuen Studie „Der Markt für Wärmedämmstoffe in Deutschland“. 


Gründe für das Wachstum lägen vor allem in den gesetzlichen Neuregelungen, die – aufgrund höherer Energieeffizienzanforderungen und eines verringerten CO2-Ausstoßes – zu einem vermehrten Einsatz von Wärmedämmmaterialien führten. Bei diesen Materialien werde auch zukünftig die bislang am häufigsten eingesetzte Mineralwolle dominieren, gleichzeitig sei aber auch davon auszugehen, dass sich immer mehr Anwender für Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen entscheiden werden. Dämmstoffe, die auf Erdöl basieren, wiesen geringere Steigerungsraten auf, da sie einerseits über ein schlechtes Image verfügten und andererseits auch technologisch kaum noch zu verbessern seien.


 Trendresearch unterscheidet in der Studie drei Gruppen von Wärmedämmstoffen, anorganisch-mineralische (v. a. Glas- und Steinwolle), organische auf Erdölbasis (z. B. Polystryrol und Polyurethan) sowie organische Wärmedämmstoffe auf Basis nachwachsender Rohstoffe (wie Holzwolle, Hanf und Zellulose).