Neue Contracting-Studie vorgestellt


Eine aktuelle Studie hat mehr als 50 Contracating-Projekte aus dem öffentlichen Sektor untersucht und die Frage gestellt, welches Modell besser passt, Energiespar-Contracting (ESC) oder Energieliefer-Contracting (ELC). Ein einfacher Entscheidungsbaum zur Auswahl zwischen den beiden grundlegenden Geschäftsmodellen wurde nicht gefunden gefunden, heißt es in der von der Berliner Prognos AG in Kooperation mit Energetic Solutions, einer Unternehmensberatung für Energieeffizienz, vorgelegten Studie. Auftraggeber war die Gemeinnützige Klimaschutzagentur Energiekonsens in Bremen.

Sowohl mit ESC als auch mit ELC ließen sich viele der typischerweise mit der Umsetzung von Energieeffizienz- und erneuerbaren Energieprojekten verbundenen Ziele umsetzen, allerdings mit deutlich unterschiedlichen Prioritätensetzungen.  Für die Projektauswahl gebe es einige wenige, „harte“ Entscheidungskriterien. Dazu zähle an erster Stelle die Mindestprojektgröße gefolgt von dem zu realisierenden Maßnahmenspektrum. Für die Praxis spiele neben der prinzipiellen Umsetzbarkeit von Maßnahmen mit einem Modell vor allem auch das bei einem konkreten Anbieter anzutreffende Know How und Leistungsspektrum eine entscheidende Rolle. Grundsätzlich seien im Rahmen der Studie für viele andere Parameter ein hoher Grad von Gestaltungsfreiheit bei der Modellauswahl gefunden worden.